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Ines Doleschal, Cecile Dupaquier Malerei / Installation Ausstellungsdauer 05.02. - 19.03.2010 |
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Ausstellung in der Städtischen Galerie Osfildern 2009 |
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Die Kunst dieser Ausstellung ist die Kunst eines Dialogs: Cécile Dupaquiers fragile Architekturen begegnen den enigmatischen Raumvisionen von Ines Doleschal – Skulptur und Malerei, Präzision und Entgrenzung werden ineinander verwoben, inszenieren subtil den Sturz des Realen. Die Künstlerinnen operieren mit dem abgründigen Antagonismus expansiver Farbe und restriktiver Struktur. Ihre ästhetische Strategie zielt auf Dichte, Spannung und Prägnanz: die beiden Künstlerinnen versuchen den Raum - im Abstrakten wie Konkreten - neu zu erleben, seine Dimensionen, seinen Maßstab und seine Oberflächen zu erforschen, um „innere“ Räume der Kunst entstehen zu lassen. Nicht ohne Humor und feine Ironie arbeitet die Konzeptkünstlerin Cécile Dupaquier mit Schnittmustern und Modellen an der Verschiebung von Maßstäben und Perspektiven zeitgenössischer Architektur. Ines Doleschals Acrylmalereien hingegen zeigen sinnliche, mitunter abgründige Visionen modernen Bauens. Eines ist ihnen gemeinsam: die visuell und physisch erfahrbare Leere als Ausgangspunkt ihrer künstlerischen Interventionen. |