Das verborgene Echo...

Mitten in der Stadt wünschte ich mir oft einen hohen Turm, dessen Treppen man an der Stelle emporsteigen könnte, zu einem Raum mit Sicht.

Auf dem Grund begegnet man Andrea Maria Krenn, die behutsam raumarchitektonisch an Abdrücken der Innerlichkeit arbeitet.
In „das verborgene Echo...“ setzt sie in expandierter Reduktion eigene Motive zusammen, zu rhizomartigen (wurzelgeflechtsartig) Verbindungen, um eine „Kristallwucherung in Schwarz“:

Behausungen als Welt- und Selbstbeschreibung, in einem Wechselspiel, das Zufälligkeiten nicht ausschließt und in Wachstum mit Menschen langt.


Finden die Kreise keinen runden Abschluss, erweitert sich das (T)Raum-Universum.

 

Text: Marie Minot

Andrea Maria Krenn / Das verborgene Echo… / Installation / Lack auf Karton / 2007

Andrea Maria Krenn / Das verborgene Echo… / Triptychon / Lack auf MDF / 50x150 / 2007

Andrea Maria Krenn / Das verborgene Echo…/ Kristall #1 / Lack auf Holz / 40x35x25 cm  / 2007

Andrea Maria Krenn / Das verborgene Echo… / Kristallisationszeichnung_1 / Zeichnung / 2007